Israel-Grundkurs  |  

4. Unser biblisches Mandat für Israel


Was können wir nach der Schrift für Israel tun?

Wir nichtjüdischen Christen sind vor allem dazu berufen, das Evangelium unter den Völkern zu verkünden - bis die Vollzahl der Nationen eingegangen ist (Röm 11,25). Wir brauchen keine Israel-Fanatiker zu sein. Aber ich denke, Gott will, daß wir eine Israel segnende Grundhaltung haben! Und wir können Israel einschließen in unsere Fürbittezeiten, wenn wir für unsere Familie, unser Land und Politiker etc. beten. Wir können die Rolle von Königin Esther (Buch Esther im alten Testament) übernehmen, die vor dem großen König für Israel eintrat.
   Wir können auch Geschwister in Israel oder Israelwerke im Gebet und finanziell unterstützen. Hierbei wäre eine Prüfung wichtig
   Darüber hinaus gibt es einige Menschen, die von Gott her eine besondere Berufung in Bezug auf Israel haben und hier den Großteil ihrer Zeit verwenden. Dies ist eben eine Frage der Berufung Gottes. Aber für jeden Menschen möchte Gott eine Israel segnende Grundhaltung und ein gewisses biblisches Verständnis von Gottes Wegen mit Israel.

Zeugnis:
Unsere Gebete bewirken etwas, weil Gott Gebet erhört! Ich besuchte eine Ulpan (Hebräischunterricht) mit vielen russischen Neueinwanderern. Eine Frau erzählte mir ihre schwierige Lage und ich betete öfter, dass sie einen guten Beruf etc. findet. Ein bis zwei Jahre später, zurück in Deutschland, kaufe ich "zufällig" eine Jerusalem Post - ich hatte das ganze Jahr keine gekauft. Prompt finde ich darin ein Foto mit Stipendiaten, die von der Zeitung finanziell gefördert werden. Mitten in der Gruppe stand jene Frau, für die ich gebetet hatte! Manchmal lässt Gott uns die Frucht unserer Gebete sehen, um uns zu ermutigen.
siehe: "Unterstützungsmöglichkeiten in Israel"


verfasst im Oktober 1999 von Andreas Hornung, überarbeitet 28.01.01

© Andreas Hornung, www.segne-israel.de

Israel-Grundkurs  | 

nach oben zum Seitenanfang